Angst essen Seele auf …

Das ist nicht nur ein phantastischer Titel eines ebenso phantastischen Filmes (Fassbinder 1974). Angst nagt tatsächlich an allem, was man Seele, Gemüt, Stimmung, Glück oder auch Bewusstsein nennen mag. Es war eine meiner KreativKreaturen (Tjelle Rasmus Kökkenmöddinger), die mich in ein SchreibTischKantenGespräch über die Angst verwickelt hat. Konkrete Angst ist dabei weniger verstörend als die diffusen Ängste, die sich in kleine Bedenken oder warnende Stimmchen aus irgendeiner Vergangenheit kleiden, sich einschleichen und immer mehr innere Hemmschwellen aufbauen. Die diffusen Ängste sind wie eine kleine Armee, die über Nacht alles daran setzt, dort Barrikaden zu errichten, wo am Tag zuvor der Start für neue Ziele lag; oder die den ganzen Tag unterbewusst damit verbringt, die morgens gesteckten Ziele zu demontieren. Und: Ängste sind oft einfach nur bequeme Ausreden. Es könnte ja anstrengend werden, die muckelige KomfortZone zu verlassen …

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